Am Schluss ging alles ganz schnell, und auf einmal war es dann vorbei. Ein AFRO, das in meiner Erinnerung ganz einfach, ganz schnell velaufen ist.
Ein kleiner Rückblick.
Preisträger
A-Turnier:
Platz 1 Alexander Hilverda (SC Erlangen) 6,0
Platz 2 Felix Graf (Bayern München) 5,5 (32,0)
Platz 3 Nikolaus Pogan (SK Schwäbisch Hall) 5,5 (29,5)
Platz 4 Alexander Dehlinger (SC Garching) 5,0 (33,0)
Platz 5 David Ortmann (SC Böblingen) 5,0 (32,5)
Platz 6 Alexander Raykhman (Baden-Baden) 5,0 (31,0)
Platz 7 Jürgen Kaufeld (Oberhausener SV) 5,0 (30,5)
Rating 1.Jugendpreis Jaroslav Krassowitzkij (Stuttgarter SF) 8.Pl 5,0 (28,5)
Platz 9 Avigot Bergauz (München Süd-Ost) 5,0 (27,5)
Platz 10 Robert Reimann (SK Göggingen) 5,0 (27,5)
Rating 2.Jugendpreis Jonas Förderreuther (SV Thalfingen) 11.Pl. 5,0 (27,0)
Rating 3.Jugendpreis Ferdinand Xiong (SV Vaterstetten) 5,0 (25,0)
Rating Seniorenpreis Mark Safyanovsky (TSV Haunstetten) 21.Pl 4,0 (28,5)
Rating Damenpreis Saskia Zikeli (SC Ingersheim) 23. Pl. 4,0 (27,0)
B-Turnier:
Platz 1 Alexej Janzen (SG Kirchlengern) 6,0
Platz 2 Alexander Hoffart (SC Weisse Dame Ulm) 5,5 (33,0 / 25,25)
Platz 3 Bernhard Jehle (SV Jedesheim) 5,5 (33,0 / 24,25)
Platz 4 Kevin Dannhäuser (Zwickauer SC) (1.J) 5,5 (32,0 / 24,00)
Platz 5 Pascal Lagasse (SC Kempten) 5,5 (32,0 / 23,75)
Rating 1.Jugendpreis Jonathan Kölbl (SK Klosterlechfeld) 6./7.Platz 5,5 (29,5)
Platz 6/7 Stefan Ostertag (SV Urach) 6./7. Platz 5,5 (29,5 /22,25)
Platz 8 Wolfgang Kölbl (SK Klosterlechfeld) 5,5 (29,0)
Rating Seniorenpreis Klaus Heinrich (Weiße Dame Ulm) 16.Pl 4,5 (31,0)
Rating Damenpreis Ines Kölbl (SK Klosterlechfeld) 13.Pl. 5,0 (26,5)
Rating Schülerpreis Sebastian Reimann (SK Göggingen) 11.Pl 5,0 (29,5)
Dieses Jahr hatten wir in beiden Gruppen jeweils einen eindeutigen Sieger, jeweils mit 6,0 Punkten. Glückwunsch an Alexander Hilverda und Alexej Janzen!
Dahinter wurde es dann eng. Wie man leicht erkennt, sind das 8 Preise mehr als in der Ausschreibung angekündigt. Beim Auswerten mussten wir feststellen, dass wir dieses Jahr ein sehr enges Feld hatten; mehrere Spieler waren sogar in der Buchholz-Wertung gleich, nur in der Sonnebohm-Wertung um einen halben oder viertel Punkt auseinander. Nach kurzer Diskussion haben wir dann kurzerhand den Preisfonds soweit ausgeweitet, dass in der A-Gruppe alle Speiler mit 5,0 Punkten und in der B-Gruppe alle mit 5,5 Punkten mit einem Preis bedacht werden konnten. Weil unser Turnier traditionell von vielen Jugendlichen besucht wird, haben wir dann auch noch einen Schülerpreis ergänzt. (nicht dass solche Aktionen besonders gewürdigt würden, es gab dann sogar noch Reklamationen, wegen evtl. weiterer Jugendpreise...). Auch der Tisch mit den Sachpreisen bog sich fast unter der Last der Preise.
In unseren Augen war das letztendlich aus sportlicher Sicht die beste Lösung. Allen Preisträgern herzlichen Glückwunsch.
Danksagung
Unser Tisch mit Sachpreisen für alle Jugendlichen (insgesamt 63 Preise!) konnten wir zusammenstellen dank zahlreicher Sachpreisspenden; herzlichen Dank an:
einen herzlichen Dank für Sachpreisspenden:
ADAC - Frau Utz
Apotheke im Pfersee-Park - Herr Bernhard Koczian
Ägidius-Apotheke - Frau Ulrike Rehm
Linden-Apotheke - Herr Ulrich Koczian
Opel Brunnhuber - Frau Brunnhuber
RAN-Tankstelle - Herr Hoffmann
SORTIMO
Die Sachpreise hat alle Herbert Birkle organisiert.
Ein besonderes Dankeschön an Frau Simon, von der wir Tische und Stühle aus dem MAN Museum zur Verfügung gestellt bekommen haben!
Danke an Bernhard Jehle / Chessware, der das Spielmaterial im Turniersaal zur Verfügung gestellt hat und für zahlreiche Interessierte wieder seinen Schachstand angeboten hat.
Ein ganz wichtiges Thema ist immer die Verpflegung der Spieler und Zuschauer. In und um die Küche herum haben von früh bis spät viele fleißige Helfer geschuftet, haben Salate und Süßspeisen hergerichtet, gekocht, und hatten immer ein Ohr und ein freundliches Wort:
Vielen Dank an Herbert Birkle, Susanne Kling, Eva Birkle, Rosi Sodbakhsh, Carolina Egetemeir, David Schury, Claudia Adam, Eva Kellermann.
Logistik und Einkauf besorgten Josef Fischer, Susanne Kling und Herbert Birkle. Dank Susanne Kling hatten wir dieses Jahr eine Menge neuer Gerichte, vor allem aus dem süßen Bereich, wie Schokocreme mit Erdbeeren oder Zitronencreme mit Pfirsichen, die reißenden Absatz fanden.
Dank Susanne Kling waren wir auch mit kompetenter Erster Hilfe versorgt, was fast jeden Tag in Anspruch genommen wurde. Glück ist wohl auch, dass Hilfe da ist, wenn man sie braucht.
Den Ergebnisdienst - Kontrolle der Notationen, Eingabe, Eingabenüberprüfung, Auslosung - wurde dieses Jahr erledigt durch Lisa Kling. Lisa agierte wie ein Profi und fehlerlos, ein absolutes Talent bei der Turnierorganisation, so wie zwei Monate zuvor ihr Bruder Max bei der Bayerischen Einzelblitzmeisterschaft. Auch bezüglich Turnier-Organisation ist guter Nachwuchs wichtig!
Michael Kling agierte als Turnierfotograf; eine Auswahl seiner ausgezeichneten Fotos sind in der Fotogalerie auf WWW.SKK.de einzusehen oder können auch bei ihm bezogen werden, per Mail an foto@mikekling.de.
Und außerdem möchte ich mich bei den vielen Helfern aus dem SK Kriegshaber bedanken, die bei Auf- und Abbau geholfen haben, bei Zeitnotphasen mitgeschrieben haben, nach jeder Runde geholfen haben, den Turniersaal wieder herzurichten, und und und...
Wir bedanken uns beim TSV Kriegshaber, der uns für das 19. Augsburger Friedensfest-Open diese Turnhalle wieder zur Verfügung gestellt hat, besonders beim 1. Vorsitzenden Axel Peters.
Statistische Informationen:
Insgesamt waren es 2012 183 Teilnehmer, davon im A-Turnier: 83 und im B-Turnier 100
Jugendliche insgesamt 61 (A-Turnier 17, B-Turnier 44), davon Schüler U12 12 (A 2, B 10)
Damen insgesamt 16 (A-Turnier 3 , B-Turnier 13)
Senioren insgesamt 27 (A-Turnier: 10, B-Turnier: 17)
Insgesamt sind damit die Teilnehmerzahlen weiterhin (wie in den beiden letzten Jahren) leicht rückläufig. Wenn dieser Trend nicht wieder umgekehrt werden kann, muss man wohl die Fortführung des AFRO hinterfragen.
Regelkunde
war diesmal kaum gefragt. Es gab zwei Remis-Reklamationen nach 10.2, bei einer remis-Reklamation wegen dreimaliger Stellungswiederholung merkten wir, dass die Reklamation so fehlerhaft erfolgt war (der Zug war bereits ausgeführt, statt zu reklamieren vor Zugausführung), dass es sich um keine Remis-Reklamation handelte (die beiden Spieler einigten sich dann eben so auf Remis) und in zwei Fällen ging es um die Frage, ob zur ersten Zeitkontrolle die 40 Züge absolviert worden waren (einmal ja, einmal nein).
Neu für uns war die Thematik, dass es Sachverhalte gibt, bei denen die Notationspflicht entfällt und durch ein Zeithandicap kompensiert wird und dass auch manchmal mit analogen Uhren gespielt werden muss. Hier haben wir uns kurzfristig bezüglich der praktizierten Regelkunde beim Bayerischen Bundesrechtsberater und beim bayerischen Spielleiter schlau gemacht; Danke an die spontane Beratung an Ralph Alt und Christian Ostermeier.
Kommunikation und Information
Auch dieses Jahr haben wir wieder per Internet auf unserer Homepage möglichst zeitaktuell informiert. Besonderen Zuspruch hat dabei unser täglicher Bericht mit spontanen Impressionen gefunden. Aber auch Auslosungen, ergebnisse und Tabellen waren zeitnah veröffentlicht. Natürlich wieder wie jedes Jahr das Highlight, dass ein Spieler, der seine Partie über die volle Bedenkzeit spielt, eine Minute später bereits nachfragt, ob wir schon gelost haben.
Wir arbeiten daran...
Der Bericht für die Augsburger Allgemeine ist bereits versandt (man muss eher sagen: das Rohmaterial für den Bericht; was in der Redaktion daraus gemacht wird, liegt nie unserer Hand), die anderen Zeitschriften werden diese Woche versorgt.
Über Feedback freuen wir uns, die \"lustigen\" \"Spaß\"Meldungen werden wir weiterhin einfach löschen.
So, das wars, denke ich.
Ich danke allen Spielern und Besucher für ihr Interesse, ich hoffe es hat Spaß gemacht. Wir haben versucht, bei hochsommerlichen Temperaturen das Beste draus zu machen, die Spieler haben begeistertes Schach geboten. So soll es sein.
Danke, bis zum nächsten mal, viele Grüße
Eckhardt Frank