Aufstieg vergeigt; knappe Niederlage gegen die SG Augsburg

Heute sind wir mit voller Kapelle gegen die SG angetreten. Sehr erfreulich ! Niemand fehlte.

Leider gab es eine 3,5 zu 4,5 Niederlage:

Bevor ich mich noch gesetzt hatte, wurde mir bereits von Roland das erste Remis gemeldet. Ein Diagramm der Schlussstellung lohnt nicht wirklich.

Die nächsten 1 1/2 Stunden wurde dann Schach gespielt, bis mir Helmut das nächste Remis meldete.

Neben mir hatte Martin mit Schwarz seine Hauseröffnung gespielt bei der er die Damen frühzeitig tauschen kann, aber die Rochademöglichkeit verliert. Er lies sich dann noch einen isolierten Doppelbauern verpassen. So richtig spannend wurde es nicht. Martin bot dann Remis an ,welches sein Gegner annahm.

Bruno hatte als Schwarzer seinen schwarzfeldrigen Läufer gegen einen Springer abgetauscht und konsequent alle Bauern auf schwarze Felder gestellt um evt. aus dem schlechten gegnerischen Läufer Kapital zu schlagen. Es ergab sich ein farbiges Mittelspiel, das aber auch immer in der Remisbreite blieb. Deshalb folgte das vierte Remis.

Es war dann an mir die Remisfolge zu unterbrechen. Als Weißer im Grand Prix Angriff gelang es mir nicht bei einem ungewöhnlichen Damenausflug des Schwarzen in Vorteil zu kommen. Statt dessen verschlechterte sich meine Stellung allmählich immer mehr. Als ich dann wieder eine aktive Stellung hatte, übersah ich eine Bauerngabel, die ich die beiden Züge zuvor noch jeweils beachtet hatte. Statt die Figur einfach mitzunehmen ,versuchte mein Gegner auch noch einen Bauernverlust zu vermeiden. Plötzlich hätte er statt Figur, nur noch seinen Turm gegen Läufer und Springer tauschen können. Nachdem er auch diese Chance verpasste, konnte ich eine vorteilhafte Stellung erlangen, die zum Qualitätsgewinn meinerseits führte. Dies reichte dann zum Gewinn.

Gut spielte Max und er hatte gegen seinen richtig starken Gegner auch das notwendige Glück. Beide Spieler hatten nur noch ihre Schwerfiguren. Der Damenflügel war verrammelt und vor Max König braute sich Unheil zusammen. Max konnte sich kaum bewegen. Sein Gegner entschloss sich einen Bauerngewinn mit andauernder Druckstellung nicht zu spielen (Glück gehabt !) Max konnte dann in eine Remisstellung abwickeln. Ein Remis kann auch Glücksgefühle auslösen!

Es sah zu diesem Zeitpunkt ganz gut für uns aus. Felix spielte wie sein Gegner mit Dame und Springer bei gleicher Bauernzahl. Es sah unübersichtlich aus und war wohl ausgeglichen, aber Felix spielte aktiv und versuchte zu gewinnen. Leider spielte er dann seinen Freibauern vor und hätte diesen nach einem wohl übersehenen Zwischenschach aufgeben müssen. Der Versuch diesen mit seinem Springer zu decken führte zu Springer - und sofortigem Partieverlust.

Thilo stand schon einmal verzweifelt schlecht, hatte aber in ein Endspiel Turm und Springer gegen Turm und 4 verbundene Bauern abgewickelt. Irgendwie konnte man sich schon noch Schwindelchancen ausrechnen. Aber sein Gegner behielt die Ruhe, trieb die Bauern vor und gewann letztlich sicher.

Wir sind jetzt Tabellendritter und haben nur noch theoretische Aufstiegschancen. Friedberg und die SG (sind beide einen Punkt vor uns ) müssten unentschieden spielen und wir müssten Nördlingen mit mindestens 5 zu 3 besiegen.


Autor dieser Meldung:Viktor Kaiser
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Kommentare zu dieser Meldung:

Name und ZeitpunktKommentar
VicePresident schrieb am 09.02.2020 gegen 19:44 Uhr Noch ist nicht aller Tage Abend! Mal sehen was der letzte Spieltag bringt. Vielleicht ist die Schachgöttin Caissa ja aus Kriegshaber?!


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