Jetzt geht's aufwärts ...

... sagte die Schlange, als der Adler mit ihr davonflog. Kriegshaber V verliert gegen die SGA III

Also: Ich werde noch Gro0meister im positiven Denken!


- wir konnten wieder Schach (am Brett und im Klub) spielen
- wir haben eine komplette Mannschaft mit 8 Spielern zusammenbekommen!
- wir haben mehr als doppelt so viele Punkte wie beim letzten Match geholt!!

Naja, gut, das letzte war nach dem 1 : 7 in Lechhausen noch nicht so richtig schwierig. Verloren haben wir im Heimspiel gegen SGA II mit 2,5 : 5,5.

Mal eine Frage an die kompetente Leserschaft: Wenn man eine Mail herumschreibt um eine Mannschaft aufzustellen: warum kommen die Absagen sofort (ich hab es ja kaum geschafft, die Mail zu formulieren und zu versenden; ich warte jetzt noch darauf, dass die ersten Absagen VOR meiner Mail eintreffen), während es sich bei den Spielzusagen zieht und zieht? Da lobt man sich ein Land wie Japan, wo es in der Sprache kein Wort für "nein" gibt.
Deswegen mein Dank an alle acht, die für Kriegshaber gespielt und und uns unterstütz haben.
Kommen wir zum Spielgeschehen:

An Brett 8 feierte Tim seinen Einstand bei Mannschaftskämpfen am Samstag abend (bisher hat er seine Erfahrungen in den Jugendligen gesammelt) und er kam dann gegen einen sehr erfahrenen Spieler der SGA dran. Da reichen leichte Unaufmerksamkeiten, dann gehen erst zwei Bauern, dann die Stellung und dann die Partie verloren. Vor allem die Eröffnung sollte in den kommenden Jugendtrainings noch einmal angeschaut werden.

Keine Ahnung, warum Herbert an Brett 2 so komplett anders spielt, als er es in seinen Trainings vorführt. Durch eine Unachtsamkeit ging ein Bauer verloren, danach fand unser Kombifuchs wieder eine unsaubere Kombi, bei der das Qualitätsopfer nicht durchschlug und mit Quali + Bauer weniger hilft tapfer kämpfen auch nicht mehr.

Jetzt kamen unsere ersten Pünktchen herein: an Brett 3 hatte Rosi eine sehr undurchsichtige Stellung, bei der mir nicht klar war, ob jemand eventuell Chancen hat oder ob es nur in ein langweiliges ausgeglichenes Endspiel übergeht. Das wollten die beiden auch nicht wissen und einigten sich auf Punkteteilung. Am Nachbarbrett 4 spielte Peter wieder sehr umsichtig, auch hier belauerten sich beide Spieler und wollten kein Risiko eingehen, so dass die Punkteteilung folgerichtig war.

Nachdem wir sehr viele Absagen aus der Stammbesetzung hatten, trat Susanne an Brett 5 an (ich hatte ihr eigentlich Brett 8 zugesagt ... ). Sie spielte eine sehr spannende Partie, hatte auch ihre Chancen, traf aber noch manchmal nicht die beste Entscheidung. Schach ist halt unbarmherzig: Es hilft nichts, wenn man schön spielt und der Punkt beim Gegner bleibt. Aber mit etwas mehr Routine und mehr Partien wird Susanne mit Sicherheit für ihr Angriffsspiel auch bald belohnt werden.

Ich hatte wieder mal meinen üblichen Bauernknödel im Zentrum aufgebaut, einen gegnerischen Läufer hinter einer Bauernkette abgedrängt und orientierte mich Richtung gegnerischer König. Ein "natürlicher" Zug meines Gegners führte dann zum Verlust für ihn, denn in der Minimalversion hätte ich einen bauern gewonnen und den gegnerischen König völlig freigestellt, bei der gewählten Fortsetzung lief es auf einen Mehrläufer für mich heraus. Danach musste ich nur noch einen Angriff auf g7 vernünftig verteidigen, ein gegnerisches Qualitätsopfer schlug auch nicht durch und das Endspiel mit einem Mehrturm wollte sich mein Gegner nicht mehr anschauen.

Spielten noch Thomas und Rolf. An Brett 7 hatte Thomas sehr lange sehr ordentlich mitgespielt, ging dann aber leider einer Leichtfigur verlustig. Er verteidigte zäh weiter, aber eine Figur ist halt eine Figur und am Ende musste er nach zähem Kampf aufgeben. Bei Thomas wäre einfach mehr Training wichtig, mit etwas Übung kann er so eine Partie mindestens ausgeglichen gestalten.

Rolf an Brett 6 baute sich halb offen solide auf und spielte sehr lange an einem Endspiel mit vielen Bauern, jeweils ein Turm und eine Leichtfigur. Das war aber alles so gleichwertig verteilt, dass eine Punkteteilung folgerichtig war.

Die Spielmöglichkeiten waren sehr ordentlich, weil sich alles weit auseinanderzog, die Raumfilteranlage lief volles Rohr, wahrscheinlich werden wir bald wegen unmenschlichen Umgangs mit Corona-Viren beschuldigt.
Wichtig: Wir können (wieder) ganz normal Schach spielen!



Autor dieser Meldung:Eckhardt Frank
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